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Finanzierungsvarianten

Für jede Finan­zierung die richtige Lösung!

Jede Finanzierung kann individuell, auch mit unterschiedlichen Darlehensarten nach Ihren Wünschen und Vorstellungen gestaltet werden. Die gängigsten Darlehensformen haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Annui­tä­t­en­dar­lehen

Die beliebteste Finanzierungsform ist das klassische Annuitätendarlehen – da es den größten Gestaltungsraum und Flexibilität bietet, wenn es die richtigen Zusatzoptionen enthält. Grundsätzlich bleibt hier die monatliche Rate über die Dauer der Zinsbindung gleich (außer Sie wünschen während der Laufzeit eine höhere Rate und diese Option ist im Darlehensvertrag enthalten) Die monatliche Rate besteht aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil. Der monatliche Zinsanteil wird immer auf den aktuellen Darlehensbetrag gerechnet und somit steigt der Tilgungsanteil, in Ihrer gleichbleibenden Rate bis zum Ende Ihrer Zinsbindung. Durch eine Option die monatliche Rate bzw. die Tilgung zu erhöhen und/oder auch Sondertilgungen machen zu können, haben Sie die Möglichkeit die Gesamtkosten Ihres Darlehens zu reduzieren.

Bauspar­dar­lehen

Bauspardarlehen stehen für Zinssicherheit für die gesamte Laufzeit des Darlehens bis zur vollständigen Rückzahlung. Doch diese Sicherheit erhalten Sie erst nach einer mehrjährigen Ansparphase (Dauer ist abhängig von der Bausparkasse und Tarif) eines Bausparvertrages. Oft wird dies bei einer Baufinanzierung angeboten, um das Zinsänderungsrisiko nach der ersten Zinsbindung zu reduzieren.  Hier ist es sehr wichtig genau zu rechnen und sich den gesamten Verlauf des Bausparkontos anzuschauen. Wann ist die erforderliche Mindestansparung und Zuteilung (Darlehensanspruch) erreicht und wie hoch ist die monatliche Rückzahlungsrate des Bauspardarlehens! Je niedriger der angebotene Zinssatz der Bausparkasse, desto höher ist oft auch die monatliche Rückzahlungsrate!  Erst nach diesen Betrachtungen sollte man entscheiden, ob ein Bauspardarlehen interessant ist, um sich günstige Zinsen für die Zukunft sichern.

Festdar­lehen

Das Festdarlehen finden Sie auch unter den Bezeichnungen tilgungsfreies Darlehen oder endfälliges Darlehen. Bei dieser Darlehensvariante werden während der Laufzeit die Zinsen auf den gleichbleibenden Darlehensbetrag bezahlt und die Tilgung erfolgt erst am Ende der Sollzinsbindung in einer Summe. Daher wird das Festdarlehen oft mit einer Lebens­versicherung, einem Bausparvertrag, Aktienfonds oder festverzinslichen Wertpapieren gekoppelt. Damit kann die Darlehenssumme am Ende der Laufzeit dann teilweise oder sogar vollständig zurückgezahlt werden. Interessant ist das Darlehen zum Beispiel bei Vermietung einer Immobilie, da durch die Zinsaufwendungen Steuervorteile möglich sind.

Variables Darlehen

Ein variables Darlehen wird oft für Zwischenfinanzierungen eingesetzt, wenn Sie das Geld nur für einen kurzen oder auch unbestimmten Zeitraum benötigen. Hier wird der aktuelle Zinssatz in der Regel alle 3 Monate dem aktuellen Kapitalmarktzins angepasst. Dementsprechend verändert sich auch Ihre monatliche Rate.  Sie verzichten auf Zinssicherheit, können jedoch Ihr Darlehen immer kurzfristig zurückbezahlen.

Forward Darlehen

Sie haben bereits eine Baufinanzierung und Sie möchten sich die aktuell günstigen Zinsen für Ihre Anschlussfinanzierung schon heute sichern? Dann können sie ein sog.  Forward Darlehen abschließen – Forward im Sinne von „im Voraus“ Das gibt Ihnen Planungssicherheit, denn Sie wissen heute schon, welchen Zinssatz Sie nach Ablauf Ihrer Zinsbindung haben werden. In der Regel wird dies von den Banken bis zu 36 Monaten vor Ablauf Ihrer Zinsbindung angeboten (Ausnahmen bis 5 Jahre vorher) Auch hier gilt es zu vergleichen und die eventuell anfallenden Zinsaufschläge genau zu berechnen. Die Vorteile des Forward Darlehens sind, dass Sie sich die heute günstigen Zinsen für eine Anschlussfinanzierung sichern, die Sie erst in späterer Zukunft benötigen und Sie keine Sorgen bzgl. steigender Zinsen haben. Der Nachteil ist, dass wenn die Baugeld-Zinsen fallen, Sie dennoch an diesen Darlehensvertrag gebunden sind.

KFW-Darlehen

KfW-Darlehen sind Darlehen, die von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) angeboten werden und über die finanzierende Bank beantragt werden können. Mit günstigen Zinsen und Zuschüssen möchte die KFW private Immobilienkäufer bei der Anschaffung einer Immobilie unterstützen. Für die einzelnen Darlehen gibt es Höchstsummen und Auflagen, die erfüllt werden müssen, somit können diese Darlehen interessante Bausteine in der Baufinanzierung sein. Seit April 2018 wurden viele Programme neu überarbeitet und zum Teil in Ihrer bisherigen Flexibilität und Laufzeit verändert. Aktuelle Infos finden Sie immer unter www.kfw.de

L-Bank Wohnraumförderung

L-Bank Wohnraumförderung wurde früher als LAKRA-Finanzierung bezeichnet. Auch die L-Bank bietet zinsgünstige Darlehen, die an gewisse Auflagen geknüpft sind an. Zum Beispiel mit der Eigentumsfinanzierung BW – Z 15-Darlehen werden Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind unterstützt. Gefördert werden Bauherren, Erwerber oder Eigentümer, die die geförderte Immobilie auch selbst bewohnen. Der Haushalt darf jedoch bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreiten, muss aber die finanzielle Belastung aus dem Förderdarlehen auf Dauer tragen (Belastungs­tabelle) und einen Teil der Kosten mit eigenen Mitteln (Eigen­leistungen) finanzieren können.

Konsumentendarlehen

Konsumenten- oder Kleindarlehen gibt es für einen Finanzierungsbedarf bis zu 50.000,– Euro zum Beispiel für eine neue Küche, Wintergarten oder Bad. Vorteile sind eine unbürokratische Abwicklung und es fallen keine Kosten für die Grundschuldeintragung an.

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